Berliner Büchertisch eV

Großspende der Ukraine-Hilfe Bernau

Kürzlich wurden wir mit einer ungewöhnlich großen Bücherspende bedacht. Diesmal jedoch nicht von einer Privatperson oder einem Verlag, sondern von einer Organisation, die selbst soziale Ziele vefolgt: die Ukraine-Hilfe der Lobetaler Evangelischen Kirchengemeinde aus Bernau bei Berlin.

Diese stellte uns weit mehr als einhundert Kisten und Kartons, randvoll mit Büchern, Videos und Schallplatten, zur Verfügung, die insgesamt mehrere Tonnen auf die Waage bringen.

Bereits seit 1994 unterstützt die Ukraine-Hilfe Projekte in dem krisengeschüttelten Land, insbesondere in der Stadt Charkow und der dortigen psychiatrischen Klinik. Das Projekt lebt von der ehrenamtlichen Arbeit der Helfer und deren großem Engagement. Zahlreiche Bürger unterstützen die Ukraine-Hilfe aber nicht nur durch ihre Mitarbeit, sondern vor allem auch durch Geld- und Sachspenden. Diese ermöglichen es, mehrmals im Jahr eine riesige Hilfslieferung zusammenzustellen, nach Charkow zu bringen und den Bedürftigen dort zugänglich zu machen.

Dennoch sucht die Organisation derzeit Praktikanten und weitere ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich in das Projekt einbringen möchten. Interessenten können sich gerne unter mail@ukraine-hilfe.de melden.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die großzügige Spende und wünschen der Ukraine-Hilfe weiterhin großen Erfolg und alles Gute!

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Autor: Kon | 31.08.2010 | Permalink
Kategorie: Aktuelles, Neuigkeiten
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Wasserfest in der Rummelsburger Bucht

Urlaubszeit, Sommerloch, Langeweile? Von wegen! Das Wasserfest in der Rummelsburger Bucht bietet allen zu Hause gebliebenen Berlinern ausreichend Gelegenheit, überschüssige Energie loszuwerden: Vom 27. bis 29. August 2010 lockt die Seepromenade mit einem bunten Bühnenprogramm, Hüpfburgen, Uferlauf, Bouleturnier, Kanurennen und vielem mehr.

Auch der Büchertisch ist am Sonntag, 29. August, wieder mit einem eigenen Stand vertreten. Wer sich nach dem ganzen Trubel am liebsten mit einem Schmöker ins Gras legen möchte, ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse! Ob Krimi oder Liebesroman – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Kinder bekommen wie immer ein Buch ihrer Wahl geschenkt.

Also: Runter vom Balkon und ab an den See!

Rummelsburger See
Hauptstr. 4
10317 Berlin-Lichtenberg

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Autor: Chris | 23.08.2010 | Permalink
Kategorie: Aktuelles, Neuigkeiten
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Berliner Büchertisch startet mit Aktion zum eigenen Lesekoffer

Am 19. Juli 2010 startet der Berliner Büchertisch mit einem Spendenaufruf um einige Schulklassen in Schulen in “sozialen Brennpunkten” mit Familien- und Lesekoffern zu unterstützen.

Ziel der Aktion “Ick hab nen Lesekoffer aus Berlin” ist die Leihgabe von Lesekoffern an Schulklassen. Wir erhoffen uns durch diese Koffer einen Beitrag zur Leseförderung leisten zu können. In den Lesekoffern sollen ca. 40 bis 60 altersgemäße Bücher zu finden sein. Einen Teil dieser Bücher wird der Berliner Büchertisch aus den eingehenden Buchspenden zur Verfügung stellen können.

Weitere neue Bücher wollen wir durch vier Schwerpunkte hinzugewinnen:

  1. Zusammenarbeit mit Verlagen
    • Verlage spenden einmalig oder regelmäßig Neuerscheinungen aus dem Bereich Kinder- und Jugendliteratur an den Berliner Büchertisch.
  2. Buchpatenschaften
    • BürgerInnen bzw. Firmen werden aufgerufen, bestimmte Bücher einzukaufen und dem Büchertisch zu spenden bzw. den Geldwert der Bücher an den Berliner Büchertisch zu geben. In den Büchern wird der Name der SpenderInnen vermerkt.
  3. Spenden
    • In ausgewählten Geschäften (Buchhandel, Spielwaren, …) werden Spendendosen aufgestellt, in denen Kleinbeträge für weitere Buchkäufe gesammelt werden sollen.
  4. Benefizveranstaltungen

Im Juli werden wir ca. 60 Verlage um Unterstützung bitten und im August werden wir die Schwerpunkte Buchpatenschaften und Spenden in Angriff nehmen.

Falls Sie unser Projekt unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail (lesekoffer(AT)buechertisch.org) an an das Projektteam (Christiane Ernst, Anastasia Schadt, Danilo Vetter).

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Autor: Danilo | 19.07.2010 | Permalink
Kategorie: Aktuelles, Ick hab nen Lesekoffer aus Berlin, Neuigkeiten, Projekte
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Berliner Büchertisch leistet Starthilfe für Lesezeichen e.V. (Eisenhüttenstadt)

Der Berliner Büchertisch hat mit umfangreichen Spenden die Neueröffnung eines Bücherladens des Lesezeichen e.V. in Eisenhüttenstadt unterstützt. Die Märkische Oderzeitung berichtete am 29.06.2010 in ihrem Artikel Neuer Laden für alte Bücher in Fürstenberg über die Neueröffnung:

„Wir haben uns zusammengetan, weil wir Angst davor haben, Bücher wegzuschmeißen“, sagt Christa Drews (61). Das ist auch der Grund dafür, dass sie als Verein einen kleinen Buchladen in der Königstraße 10 eröffnen. Allerdings ist das ein ganz besonderer Laden – und zwar nicht nur, weil dort keine druckfrischen Werke stehen, sondern gebrauchte. „Wir verkaufen keine Bücher, sondern geben sie gegen eine kleine Spende weiter“, betont Christa Drews. Das geht bei 20 Cent los und endet bei 5 Euro. Und jedes Kind, das in den Laden kommt, soll ein Buch seiner Wahl gratis dazu bekommen.

Der Berliner Büchertisch wünscht dem Lesezeichen e.V. einen erfolgreichen Start ihres Projektes.

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Autor: Danilo | 04.07.2010 | Permalink
Kategorie: Aktuelles, Bücher spenden, Neuigkeiten, besondere Spenden
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Unsere Bücher reisen nach Korea

Wir danken Martin Hyun der, im Zuge seiner Lesereise, 40 Kg unserer Bücher nach Korea mitreisen lässt. Im Goethe-Institut Seoul stellt er, zusammen mit Wladimir Kaminer, sein Buch “Lautlos – Ja, Sprachlos – Nein” vor.  Für die mitgereisten Bücher endet die Reise dort als Spende an das Goethe-Institut.

Hier nun eine kleine literarische Kostprobe des Autors, die er für den Berliner Büchertisch verfasst hat:

Bewaffnet mit reichlich deutscher Munition im Gepäck mache ich mich auf ins Land der Morgenstille, der letzten Bastion des kalten Krieges. Einem Land, das an der 38. Breitengrade seit Ende des Korea-Krieges 1953 in Nord- und Süd geteilt ist. Als ungewollter Mitläufer und Angehöriger Soldat, der Achse des Guten, eines fernöstlichen Vielfliegerprogramms habe ich den Gold Status erreicht. Dieser erlaubt mir bis zu 40 Kg an Gepäck aufzugeben, von denen ich Gebrauch machen werde. Meine Mission 03052010 in Korea unterscheidet sich von allen bisherigen Aufträgen, auf der Halbinsel.

Der heilige Krieg, der unter dem Namen „Dschihad“ in der westlichen Welt sofort Panik und Schrecken auslöst ist in Wirklichkeit eine Erfindung des Westens. Mein türkischer Bekannter in Krefeld heißt mit Vornamen „Dschihad“. Dschihad ist etwas korpulent, ein gemütlicher Zeitgenosse, der alles andere als Schrecken und Terror verbreitet und nicht im Geringsten, wie ein Mullah a la Osama Bin-Laden aussieht. Der belastete Name wurde ihm mit Liebe, noch vor dem 11. September 2001, von den Eltern gegeben. Dschihad ist 79er Jahrgang. Aus nachrichtendienstlichen Kreisen, weiß ich, dass der Dschihad seinen Ursprung von den deutschen Ausländerämtern und Behörden hat und dort auch ausgerufen wurde. Ziel ist es Ausländer in den Ämtern so zu terrorisieren, dass sie freiwillig zurückkehren. Aber das ist eine andere Geschichte. Letztens beklagte sich Dschihad, dass der Name ihm, gerade bei Buchungen von Flügen zum großen Hindernis würde. Reisen in die emotionale Heimat Türkei, könne er deshalb nur noch mit dem Auto unternehmen. Dennoch versichert mir Dschihad, dass er sich keinen Gürtel mit Bomben anschnallen oder zu einer Ausbildung nach Pakistan fliegen würde. Er liebe das süße Leben in Deutschland und denke deshalb an einer Namensänderung und sehe diese als Patriotismus-Akt an. „Welcher Name schwebt Dir so im Kopf?“ fragte ich Dschihad. Hoffentlich nicht „Adolf“ dachte ich mir im Stillen, den der Name ist absolut schwer belastet und nicht mehr rein zu waschen. Und wie aus einer M16 herausgeschossen kam die Antwort „Gottfried!“ „Warum?“ erwiderte ich verdutzt. „Gottes Frieden! Gottfried! Verstehst Du?!“ Ich verstand. Bei meinem nächsten Besuch in meiner Heimatstadt Krefeld gehe ich der Sache noch mal nach. Als ich über Dschihads Pläne nachdachte, bin ich heilfroh, dass meine Eltern vorausgedacht und mich mit einem christlichen, friedvollen, unbelasteten, deutschen Namen verziert haben.

Mit der deutschen Munition im Gepäck werde ich ohne Probleme durch die Sicherheitskontrolle kommen, habe ich mir ausgemalt. Als „frequent Flyer“ bin ich, auch ohne harte Trainingslager in Pakistan und Afghanistan darin geübt. Nicht das sie denken, dass ich einer terroristischen GmbH angehöre. Ich bin kein Terrorist, obwohl, wenn man mich lang genug reizt zu einem mutieren kann, oder aber, sie sehen meine Mitgliedschaft bei der WWF als solches an. Die Entscheidung liegt immer im Auge des Betrachters. Zu dem gibt es einfach zu viele solcher Organisationen, wie es politische Parteien gibt, die verschiedene Philosophien vertreten und die Entscheidung dadurch erschweren. Zudem existieren bei diesen Organisationen auch keine Antragsformulare, die man ausfüllen und irgendwo einreichen könnte. Ich kämpfe ohne Waffen. I am a Lover not a fighter. Als Schreibtischtäter sind meine Waffen Wörter, die zugebenermaßen, manchmal schmerzlicher sein können, wie Pistolenkugeln.

Jedenfalls habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht, was ich beim Ausfüllen der Einreiseformulare ankreuzen bzw. angeben werde, speziell bei der Einfuhrfrage und ob ich etwas zu verzollen habe. Ich bin ein ehrlicher Staatsbürger Deutschlands und bestehe deshalb auf bürokratischem Pedantismus. Als Antwort habe ich mir überlegt „deutsche Wunderwaffen“ niederzuschreiben, ohne dies weiter zu erläutern. Die detaillierte Erklärung soll nach meinem Plan, vor Ort, direkt mit dem Zollbeamten geschehen. Wir müssen uns in die Augen schauen können. „Mein Auftraggeber, der Berliner Büchertisch hat mich mit der Mission abgeordnet, in „ihr“ Land mit diesem Pulverfass deutscher Literaturgeschosse einzureisen und zu verbreiten“. So in etwa werde ich dem Beamten antworten und ihm weiß machen, dass es sich hierbei nicht um Massenvernichtungswaffen handele, oder Missionierungsversuche der Scientology, sondern um Erzeugnisse zeitgenössischer deutscher Literaturagenten, wie Christa Wolf, Herman Hesse, Kurt Tucholsky, Theodor Fontane, Goethe, Feridun Zaimoglu und mein Freund Wladimir Kaminer. Wenn der Beamte mich auffordert, ein Kapitel aus irgendeinem Buch vorzulesen, dann schlage ich Kaminers „Russendisko“ auf und lese ihm das Kapitel, natürlich mit Übersetzung ins koreanische „Nur die Liebe sprengt die Welt“ vor. Für den Inhalt der geistigen Erzeugungen, dieser Literaturagenten übernehme ich keinerlei Haftung. Ich bin nur der Botschafter und den, wie man weiß, tötet man nicht.

Wir wünschen eine gute Reise!

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Autor: Anastasia | 26.04.2010 | Permalink
Kategorie: Aktuelles, Neuigkeiten, Unterwegs
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